Wolhynienreise 2016

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Das Museumsfest 2016
findet am zweiten Septemberwochenende statt vom 9. bis 11. September 2016

Aufgrund der Landtagswahl am 4. September 2016 kann das Museumsfest nicht wie gewohnt am ersten Wochenende durchgeführt werden, sondern wird eine Woche später stattfinden.

Willkommen im Wolhynier Umsiedlermuseum Linstow

Am Ende einer beispiellosen Odyssee hatte es am Ende des 2. Weltkrieges 73 Familien aus der polnisch-ukrainischen Grenzregion Wolhynien nach Mecklenburg verschlagen. Nach einem Weg voller Ungewissheit und Leid siedelten die Wolhyniendeutschen 1945 die ehemalige Domäne Linstow auf und prägen bis heute das Gesicht des Dorfes.

Das Museum stellt die Bedingungen eines Lebens in der Diaspora unter im Verlauf eines Menschenalters radikal veränderten politischen Rahmenbedingungen dar. Migration, Siedlung und Lebensweise der Wolhyniendeutschen werden anhand einer Dauerausstellung mit vielfältigen Exponaten zur Alltagskultur veranschaulicht.
Das Bauernhaus als Herzstück des Museums ist 1947 in traditioneller Bauweise als erster Umsiedlerhof in Linstow von einer wolhynischen Familie errichtet worden. 1990 begann die Gemeinde mit der Rekonstruktion dieses zum Abriss stehenden Hauses, 1993 wurde es seiner Nutzung als Museum und als Gedenk- und Begegnungsstätte übergeben und in den Folgejahren im Freilichtbereich erheblich erweitert.
Erleben Sie Migrationsgeschichte zum Anfassen und diskutieren Sie mit uns über Migration und Integration heute.

Der Heimatverein lädt Sie herzlich nach Linstow ein. Besuchen Sie den Umsiedlerhof mit der Bildungs- und Museumsscheune. Jung und Alt treffen sich bei verschiedenen Veranstaltungen.

Mehr Infos gewŁnscht?

Rufen Sie uns an oder schreiben Sie an unsere Postanschrift.


Anlässlich des 20. Museumsfestes erschienen

eine Neuauflage
"Wolhynien - Linstow"

Die Neuauflage wurde gefördert vom BKM aus dem Etat der Kulturreferentin für Wolhynien Magdalena Oxfort M.A. und der Gemeinde Dobbin-Linstow.

sowie eine Erinnerungsschrift zum Fest und eine DVD.

Beides kann im Museum erworben werden oder online bestellt werden.


Umsiedlerhof mit Scheune und Backofen

Restauriertes wolhynisches Wohnhaus, heute Museum. Mit der Rekonstruktion des zum Abriss stehenden Bauernhauses zu einem Freilandmuseum begann die Gemeinde 1990. Das Museum wurde am 6. August 1993 eröffnet.

Es gewährt einen Einblick in die Geschichte und die Arbeits- und Lebenswelt der Wolhyniendeutschen bei ihrem Neubeginn in Linstow. Gleichzeitig ist die Ausstellung eine Dokumentation der Nachkriegszeit. Träger des Museums ist der Heimatverein in Linstow. [weiterlesen]

Bildungs- und Museumsscheune

Eingeweiht im Mai 2005, soll dieses Gebäude zu einem Ort der Begegnung zwischen den Generationen werden. Die Initiatoren planen u.a. eine Nutzung für kulturelle Zwecke und Schulungen. Das Projekt wurde im Rahmen der Agenda 21 zu 50 Prozent vom Umweltministerium gefördert, mehr als 400.000 Euro wurden insgesamt investiert. [weiterlesen]